Aufräumen – Teil 3 – ähm, oder auch nicht

Vor einiger Zeit habe ich dir berichtet, dass ich auf eine neue Software wechseln möchte, mit der ich meinen Newsletter verschicke. Kurz darauf habe ich dir erzählt, dass ich das nun doch nicht gemacht habe, aber noch nicht, weshalb. Und außerdem habe ich dir versprochen, dir zu erklären, weshalb es für den Newsletter überhaupt eine extra Software braucht und das nicht einfach per normaler E-Mail geht. So wie es aussieht, erfährst du das alles heute.

Weshalb ich den Newsletter nicht per E-Mail verschicke

Für mich ist der Hauptgrund, weil es einfach total praktisch ist, so eine Software zu nutzen.

Denn:

1. Ich führe keine extra Liste mit E-Mail-Adressen. Durch deine Anmeldung ist sie automatisch in meinem Account der Newsletter-Software hinterlegt. Wenn ich dann einen Newsletter verschicke, trage ich einfach ein, dass er an „alle“ verschickt werden soll.

2. Hast du mir schon mal innerlich Respekt gezollt, weil ich bereits morgens um 6:00 Uhr eine Newsletter-Mail verschicke? Okay, danke, aber du darfst beruhigt sein: Um 6:00 mache ich vielleicht das zweite Auge auf, aber einen Newsletter verschicke ich da noch nicht. Das macht die Software für mich. Denn ich kann beim Erstellen des Newsletters einstellen, wann er versendet werden soll. So kann ich meine Artikel im Voraus planen. Den Newsletter zu diesem Artikel, zum Beispiel, habe ich in Wirklichkeit Mitte August geschrieben, obwohl er erst im Oktober bei dir ankommt.

3. Außerdem kann ich über das Tool verschiedene Statistiken anschauen. Zum Beispiel, welcher Newsletter am häufigsten gelesen wurde oder auch ob du die Links in meiner E-Mail geklickt hast (ja, das geht … das kann jede Newsletter-Software). Daraus könnte ich Maßnahmen ableiten, welche Themen am besten bei dir ankommen usw. Aber, ehrlich, das ist mir zu viel Arbeit und macht keinen Spaß. Ich schreibe dir einfach, worauf ich Lust habe. 🌈🍒🦩

Der eigentliche, also gesetzliche Grund, weshalb der Newsletter-Versand per E-Mail nicht geht, ist die DSGVO, die Datenschutzgrundverordnung. Kurz gesagt: Du hast das Recht, darüber zu entscheiden, was mit deinen Daten, zum Beispiel deiner E-Mail-Adresse passiert. Das heißt auch, dass du entscheidest, ob dir jemand einen Newsletter zusenden darf oder nicht. Wenn ich für den Newsletter-Versand eine Software nutze, kann ich mich an diese Regeln, bzw. Gesetze halten.

Denn:

1. Du entscheidest dich aktiv dafür, meinen Newsletter zu beziehen, indem du dich über ein Online-Formular dafür anmeldest. Dieses Formular erstelle ich mit dem Newsletter-Tool. Du findest es z.B. hier auf meiner Website: https://isabellhahn.com/news/. Du musst bei der Anmeldung übrigens nicht deinen echten Namen angeben.

2. Alle Menschen, die deine E-Mail-Adresse kennen, könnten dich über das Formular anmelden, ohne dich vorher zu fragen. Deshalb erhältst du nach der Anmeldung automatisch eine E-Mail vom Tool zugeschickt, über die du bestätigen musst, dass wirklich du den Newsletter bestellt hast und alles seine Richtigkeit hat.

3. Du kannst dich über einen Klick ganz einfach wieder vom Newsletter abmelden (ja ja, ich weiß, das wird eh nicht passieren 😁😁). Du musst mir nicht mit einem verlegenen „Du, ähm, Isa, ich mag dich ja, aber ich möchte deinen Newsletter ähm nicht mehr erhalten.“ Bescheid geben.

Warum ich doch keine neue Newsletter-Software benutze

Nun ja, der Wille war da. Ich habe das neue Tool ausprobiert, und hätte ich noch kein anderes benutzt, hätte ich bestimmt damit angefangen. Aber bei einem Wechsel vergleiche ich dann doch die bisherigen Vorteile mit den neuen und da waren nicht wirklich welche dabei. Die Umstellung hätte mehr Aufwand als Nutzen gebracht. Z.B. hätte ich meine bisher verschickten Newsletter nicht mitnehmen können und so auch nicht mehr nachschauen können, was ich wann wie geschrieben habe.

Zudem gefiel es mir überhaupt nicht, wie ich das Formular, über das du dich zum Newsletter anmelden kannst, auf meine Website einbinden konnte. Das geht bei meiner aktuellen Software viel geschmeidiger.

Also bleibt erst mal alles beim Alten. Trotzdem ist es gut, sich immer mal wieder umzuschauen, und wenn es nur dazu dient, sich an dem zu freuen, was man bereits hat im Leben.


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